Dermatology News Volume 13 - Issue 10, June 2018

Dermo-Kosmetik Back

In allen dermatologischen Indikationen eine Säule des therapeutischen Erfolgs

Mehrere Vorträge im Rahmen der Tagung „Dermatologische Praxis 2018“, die vom 9. bis 11. März in Frankenthal stattfand, verdeutlichten: Unabhängig davon, ob es sich um Hautprobleme im Kindesalter, um die Nachbehandlung einer Lasertherapie oder um Berufsdermatosen handelt, eine individuell angepasste Dermo-Kosmetik leistet einen unverzichtbaren therapeutischen Beitrag.

„Die atopische Dermatitis (AD) ist heute eine Volkskrankheit: 14,3 Prozent aller Kinder und Jugendlichen und 3,5 Prozent der Erwachsenen sind davon in Deutschland betroffen“, erklärte PD Dr. med. Christina Schnopp vom Klinikum Rechts der Isar, Technische Universität München (TUM) in ihrem Vortrag über verschiedene Dermatosen im Kindesalter. Kennzeichnend sei der starke Juckreiz.
Wesentlich in der Kommunikation mit Eltern von AD-Kindern sei es, den Müttern die Schuldgefühle zu nehmen, die häufig vorliegen. Zwillingsstudien verdeutlichen, wie stark die genetische Komponente ist: Unabhängig davon, wo die Zwillinge aufwachsen, sind bei eineiigen Zwillingen zu 80 Prozent beide betroffen, bei zweieiigen nur 20 Prozent.

Hauterkrankungen im Kindesalter

Atopische Dermatitis: Barrierefunktion stärken
Ein wesentlicher pathogenetischer Faktor bei Patienten mit Neurodermitis sind Veränderungen der Barrierelipide: Üblicherweise findet bis zu 25 Prozent der körpereigenen Lipidsynthese in der Haut im Stratum granulosum statt. Die so produzierten Ceramide, Cholesterin und freien Fettsäuren sind in Odland-Körperchen gespeichert. Bei Neurodermitis kommt es zu Störungen im epidermalen Differenzierungskomplex, was zu einer Verminderung der natürlichen Feuchthaltefaktoren führt. Dadurch ist die Haut empfindlicher gegenüber äußeren Einflüssen, häufig trocken und vermutlich finden auch vermehrt Sensibilisierungen über die Haut statt.
Therapeutisch müssen neben einer spezifischen Therapie bei allen Schweregraden der AD Basistherapeutika, beispielsweise mit Harnstoff und Glycerin, sowie Ölbäder verabreicht werden. „Wichtig ist, dass die Ölbäder das Eincremen nach dem Bad nicht ersetzen“, erklärte Schnopp. Nach dem Bad soll die Haut eher abgetupft, nicht abgerubbelt werden. Um die Compliance zu fördern, sei es wesentlich, auch persönliche Vorlieben der Eltern, wie beispielsweise den Geruch und die Textur des Produkts zu berücksichtigen. Allgemein gelte bei der Pflege folgendes Prinzip: Je akuter und entzündeter die Haut ist, umso eher sollten Milchen bzw. wässrige Grundlagen eingesetzt werden. Je chronischer die Erkrankung, umso fetthaltiger sollte die Pflege sein (Abb. 1). „Im Zweifel sei es immer besser, eine zu wässrige Zubereitung zu verwenden, da bei starker Entzündung eine zu fette Zubereitung okklusiv wirkt und so die Entzündung noch verstärkt. In Abhängigkeit von den Entzündungsstufen sollte die Pflege in ihrem Fettgehalt angepasst werden“, empfahl Schnopp. Eine gute Möglichkeit hierzu bietet die EXOMEGA Control-Serie von A-DERMA. Die Pflegeprodukte haben einen unterschiedlichen Lipidgehalt, wie etwa die Intensiv-Körpermilch mit 18 Prozent, die Creme mit 30 Prozent und der Intensiv-Balsam mit einem Lipidgehalt von 40 Prozent. Der enthaltene hochverträgliche Jungpflanzenextrakt der Sorte Rhealba® hat antientzündliche, immunregulierende und reizlindernde Eigenschaften. Ein hautberuhigendes Pflegebad sowie ein mildes Reinigungsgel komplettieren diese Serie.

Pflege in allen Krankheitsstadien
Auch die Xeracalm A.D Produkte von Eau Thermale Avène sind für die Pflege der Haut bei AD geeignet. Herzstück des Hightech-Emolliens ist der immunmodulierende Aktivstoff I-modulia®, der auf Basis der Mikroflora von Avène Thermalwasser – Aqua dolomiae – entwickelt wurde. Die Produkte haben reizlindernde, antientzündliche, hautberuhigende und feuchtigkeitsspendende Eigenschaften. DEXERYL® Creme von Pierre Fabre Dermatologie ist ebenfalls eine hochwirksame, klinisch getestete Basispflege bei AD, die sich aber auch zur Anwendung bei allen anderen Formen trockener Haut eignet. DEXERYL® Creme beinhaltet nur elf ausgewählte Inhaltsstoffe, die wichtigsten sind Glycerin, Vaseline und Paraffin.
„Ein- bis zweimal täglich sollte der ganze Körper eingecremt werden, um die Barrierefunktion zu verbessern und den Teufelskreis aus Jucken und Kratzen zu durchbrechen“, so Schnopp. Wesentlich bei allen Pflegeprodukten ist, eine ausreichende Menge zu verwenden. Eine „Finger tip unit“ entspricht dem Salbenstrang aus einer Standardtube, der auf die Fingerkuppe des Zeigefingers eines Erwachsenen passt (entsprechend 0,5 g Salbe). Sie reicht lediglich aus, um eine Fläche von zwei erwachsenen Handflächen einzucremen. „Das wissen die meisten Eltern leider nicht und verwenden meist zu wenig Creme“, erklärte Schnopp.
Die Effizienz der Basistherapie kann durch fett-feuchte Verbände in Form von Schlauchverbänden erhöht werden, da sie das Kratzen verhindern und für eine bessere Penetration der Wirkstoffe sorgen. „Trotz großer Beliebtheit bei den Eltern sind ätherische Öle wie Teebaumöl und Bergamottöl zu vermeiden, da sie schwere Kontaktallergien auslösen können“, empfahl Schnopp.

Milchschorf: Beginn der Atopikerlaufbahn
Häufig ist Milchschorf das erste Zeichen einer atopischen Diathese. „Grundsätzlich ist es sinnvoll, den dicken Schorf abzulösen, da er einen idealen Nährboden für Staphylococcus aureus darstellt“, so Schnopp. Geeignet hierfür sind milde keratolytische Reinigungsmittel. Das Pédiatril Milchschorfgel von Eau Thermale Avène wurde speziell entwickelt, um die Kopfhaut des Babys sanft von Milchschorf zu befreien. Die enthaltenen Lactamide sorgen für eine Ablösung der Schuppen, zudem hat das Avène Thermalwasser beruhigende und reizlindernde Eigenschaften, Mandelöl spendet Feuchtigkeit. Das Gel kann auch bei leichten Formen des seborrhoischen Ekzems angewendet werden.
Eine weitere häufige dermatologische Störung im Kindesalter ist das Lippenleckekzem. Empfehlenswert ist es, mehrmals täglich eine fettreiche Schutzcreme (zum Beispiel Avène Cold Cream) aufzutragen, zusätzlich kann die Abheilung durch die abendliche Applikation von Zinkpaste unterstützt werden. Zudem sollten die Lippen von Babys und Kleinkindern aber auch sorgsam gepflegt werden (zum Beispiel mit Avène Cold Cream Lippenbalsam).

Dellwarzen: Behandeln, um die Ausbreitung zu vermeiden
Lange Zeit bestand keine Klarheit darüber, ob Dellwarzen aufgrund ihrer hohen Spontanheilungsrate überhaupt eine Behandlung erfordern. Eine Publikation aus dem Jahr 2015 legt eine Therapie aber nahe. Denn im Mittel vergehen 13,3 Monate bis zur Abheilung von Dellwarzen. In 41 Prozent der Fälle wurden in dieser Studie die Geschwister angesteckt, 11 Prozent der Kinder wiesen eine schwerwiegende Beeinträchtigung der Lebensqualität auf, die direkt mit einer größeren Anzahl an Läsionen korreliert [1].
Ein hochwirksames Produkt zur topischen Behandlung von Dellwarzen steht mit MOLUSK® zur Verfügung, das einmal täglich punktgenau angewendet wird. Das Risiko von weiteren unerwünschten Hautreizungen wird dadurch reduziert. Wirksamer Bestandteil ist Kaliumhydroxid 10 % (KOH-Lösung), das die Läsionen aufgrund der ätzenden Wirkung entfernt.
Auch bei anderen dermatologischen Problemen im Kindesalter sind hochwertige Pflegeprodukte nach Ausführung der Privatdozentin unverzichtbar. Bei Windeldermatitis empfehlen sich – neben dem häufigen Windelwechsel – beispielsweise schonende Reinigungslotionen. Bei starker Rötung kann eine Zinkpaste oder Cicalfate Akutpflege-Creme aufgetragen werden. Nur bei schweren Verläufen sind lokale Antimykotika oder Eosin-Lösung indiziert [2].
Bei der Therapie von Akne sollte, unabhängig von der Art der Akne und der Verordnung, immer unterstützend eine geeignete Pflege empfohlen werden (zum Beispiel die Keracnyl® Pflegelinie von DUCRAY oder Spezialshampoos wie Argeal Shampoo von DUCRAY für die fettige Kopfhaut). Nicht zuletzt ist ein zuverlässiger Sonnenschutz schon ab dem Babyalter wichtig: Für Babys und Kleinkinder bietet Eau Thermale Avène eine weiße Sonnenlinie mit mineralischen Filtern, da chemische UV-Filter im ersten Lebensjahr nicht empfohlen werden. Neu von Avène ist die Sonnenmilch Réflexe Solaire für Babys & Kinder SPF 50+, die bereits für Babys ab 6 Monaten geeignet ist. Ebenso gut verträglich und wirksam ist A-DERMA PROTECT, der einzige pflanzenbasierte Sonnenschutz für die fragile Haut ab 6 Monaten.

Lasertherapie – Couperose

Die begleitende Pflege wird noch zu wenig beachtet
Eine adäquate Hautpflege ist nach dem Lasern Conditio sine qua non, um die Patientenbindung und den Effekt der Therapie zu verstärken. Aufgrund ihrer antiinflammatorischen Wirkung sind Kosmetika, die Thermalwasser enthalten, hierfür besonders geeignet.
„Die Laseranwendung ist heute ein nicht mehr wegzudenkender Bestandteil der ärztlichen Praxis. Sie ermöglicht für eine Vielzahl von Indikationen eine schonende und zeiteffiziente, moderne Behandlung“, erklärte Dr. med. Alexandra Ogilvie, niedergelassene Dermatologin in München. So eignen sich ablative Behandlungen unter anderem für aktinische Keratosen, die Entfernung gutartiger Hautveränderungen und ein Resurfacing, zudem werden auch zahlreiche vaskuläre Veränderungen wie Couperose, Rosacea und Angiome behandelt. Die Entfernung von Lentigines oder Melasma stellt ein weiteres klinisch relevantes Indikationsgebiet dar. Entscheidend für die Zufriedenheit der Patienten ist auch die Betreuung nach der Therapie. Eine effiziente Nachbehandlung im Anschluss an die Lasertherapie kann im idealen Fall die Nachbehandlungszeit verkürzen und den Effekt der Behandlung verstärken.

Nachgewiesener antiinflammatorischer Effekt
Vor der Laserbehandlung ist eine Herpesprophylaxe wesentlich. Nach der Behandlung hat sich bereits an Tag 1 die Anwendung von Avène Thermalwasser bewährt, dessen antientzündliche Eigenschaft auch in mehr als 125 Studien nachgewiesen ist. Demzufolge moduliert die dreiwöchige Hydrotherapie mit Avène Thermalwasser bei Patienten mit inflammatorischen Dermatosen die Hautoberfläche: Nach der Behandlung klangen nicht nur Ekzeme ab (Abb. 2), sondern auch typische Entzündungsmarker wie das proentzündliche Interleukin-8, eine Besiedlung mit Staphylococcus aureus sowie Enterotoxin N sanken signifikant [3]. In einer weiteren Studie an Patienten mit AD führte die Hydrotherapie mit Thermalwasser über einen Zeitraum von nur 18 Tagen zu einem Abklingen der Ekzeme. Damit verbunden war eine Verbesserung des Hautmikrobioms in Form einer signifikant reduzierten Besiedlung mit Staphylococcus aureus [4].

Am Tag 4 empfiehlt sich die leichte Akutpflege-Emulsion Cicalfate POST-ACTE. Sie enthält die Mineralstoffe Kupfer- und Zinksulfat. Beide Mineralstoffe unterstützen pflegend bei antibakteriellen und antimykotischen Vorgängen. Ergänzt werden sie durch Sucralfat, das pflegt und die natürliche Wundheilung fördert. Nach Erfahrung von Ogilvie hat sich in der Nachbehandlung von Lasereingriffen zudem besonders die regenerierende Creme Epitheliale A.H Duo aus drei synergistisch wirkenden Komponenten bewährt: Die Creme enthält das Dipeptid L-Alanin-L-Glutamin, das den Glukosestoffwechsel anregt und die Keratinozyten-Migration sowie die Fibroblasten-Proliferation stimuliert. Hyaluronsäure und Rhealba® Jungpflanzenextrakt sind weitere wesentliche Bestandteile: Alle drei Aktivstoffe sorgen für einen Synergie-Effekt, von dem die geschädigte Haut durch eine beschleunigte Epithelialisierung, bessere Feuchtigkeitsversorgung und geringere Wundschorfbildung profitiert. So werden die besten Voraussetzungen für eine störungsfreie Narbenbildung geschaffen. „Wir haben die Erfahrung gemacht, dass durch die Anwendung dieser Creme die Heilung beschleunigt wird und wir eine bessere Restitutio ad integrum erhalten“, erklärte die Referentin. Auch in einer In-vivo-Untersuchung beschleunigte die Anwendung dieser Creme die Wundheilung und Wiederherstellung der Hautbarriere einer durch Erbium:YAG-Laser Behandlung de-epidermisierten Haut (Abb. 3 [5]).

Individuell angepasste Hautpflege
Eine medizinische Hautpflege muss möglichst individuell an den Patienten angepasst sein. Speziell für Patienten mit Hautrötungen wurde Antirougeurs von Eau Thermale Avène entwickelt, dessen antierythematöse Wirkung in Studien gezeigt werden konnte. Antirougeurs FORT gegen Hautrötungen beinhaltet vor allem den gefäßstärkenden Ruscusextrakt. Zudem sorgt Hesperidinmethylchalcon für einen Gefäßschutz und Dextransulfat hat eine abschwellende Eigenschaft. Bereits nach regelmäßiger Anwendung über einen Monat kann von einem sichtbaren Rückgang der Rötungen ausgegangen werden.
„Ein besonders schwierig zu beeinflussendes Hautproblem, unter dem viele Patienten leiden, ist die Hyperpigmentierung“, so Ogilvie. In der Pflegeserie MELASCREEN Photo-Aging von DUCRAY sind unter anderem die Aktivstoffe Azelain-, Glykol- und Hyaluronsäure enthalten. Azelainsäure ist bekannt für ihre depigmentierenden Eigenschaften. Sie hemmt auf direktem Weg das für die Melaninbildung verantwortlich Schlüsselenzym Tyrosinase und reduziert dadurch Pigmentstörungen. Zudem wirkt sie antioxidativ und hemmt Entzündungsprozesse in der Haut. Sie wird ergänzt durch die leicht keratolytische Wirkung der Glykolsäure, wodurch verfärbte Hautstellen abgelöst und aufgehellt werden. Hyaluronsäure wirkt intensiv feuchtigkeitsspendend und entfaltet einen Anti-Age-Effekt. In einer Studie bildeten sich nach 12 Wochen Anwendung von MELASCREEN Photo-Aging Intensiv Serum die lichtbedingte Hyperpigmentation sowie Hautunebenheiten zurück.

Berufsdermatosen

Verträgliche Zubereitungen sind besonders wichtig
In seinem Vortrag hielt Professor Peter Elsner, Direktor der Klinik für Hautkrankheiten des Universitätsklinikums Jena, ein Plädoyer für die Anwendung besonders geeigneter Basistherapeutika und Medizinprodukte im beruflichen Bereich. Die überwiegende Zahl aller beruflich bedingten Hauterkrankungen sind Ekzeme – meist allergische und irritative Kontaktekzeme, die vor allem an den Händen auftreten. Speziell bei allergischen und irritativen Kontaktekzemen sollten besonders verträgliche Zubereitungen gewählt werden, die frei von Duftstoffen und sensibilisierenden Konservierungsmitteln sind.
Beim chronischen Handekzem hat sich das Produkt DEXYANE MeD von DUCRAY bewährt, wie eine offene Studie an 40 Erwachsenen mit mildem bis moderatem chronischen Handekzem demonstrierte [6]. Die Monotherapie führte nach einer Woche zu einer um 73 Prozent reduzierten Schmerzintensität, nach 22 Tagen verbesserten sich klinische Symptome signifikant. Auch Läsionen reduzierten sich innerhalb von 8 Tagen um 47 Prozent (gemessen in der Modified Total Lesion Symptom Score; Abb. 4). Die Zubereitung hatte auch einen positiven Einfluss auf den Juckreiz. Prüfärzte waren nach drei Wochen der Ansicht, dass das Handekzem bei 50 Prozent der Teilnehmer geheilt (17,5 Prozent) oder beinahe geheilt (32,5 Prozent) sei. Nach Ausführung von Elsner könnten zu dieser Wirkung spezielle Polysaccharide beitragen, die auf der Haut ein semi-okklusives Gitter bilden, das einen mechanischen Schutz vor Irritationen und Superinfektionen der vorgeschädigten Haut bietet.

Mit der Novellierung der Berufskrankheitenverordnung (BKV) wurden zum 1. Januar 2015 Plattenepithelkarzinome (BK 5103) oder multiple aktinische Keratosen (BK 5101) der Haut als neue Berufskrankheit in die Liste der Berufskrankheiten aufgenommen. Die Empfehlung eines medizinischen Sonnenschutzes in der berufsdermatologischen Sekundärprävention gewinnt vor diesem Hintergrund weiter an Bedeutung. Speziell zur Prävention von aktinischen Keratosen und hellem Hautkrebs (außer Melanom) wurde SunsiMed von Eau Thermale Avène entwickelt. Das patentierte SunSitive® Protection Filtersystem ermöglicht durch eine geringe Anzahl an Sonnenfiltern zuverlässigen Breitbandschutz bei hoher Verträglichkeit. Mit einem Lichtschutzfaktor von 50+ beugt es effektiv Hautschäden vor. Die Anwendung dieses Medizinprodukts konnte in einer Studie an 40 Probanden das Risiko UV-bedingter DNA-Schäden um 99,2 Prozent senken [7]. Das Präparat eignet sich in der Berufsdermatologie für Personen, bei denen eine BK 5103 anerkannt wurde, die aber weiterhin der Sonne ausgesetzt sind und daher ein erhöhtes Risiko für Rezidive haben.

 

Literatur

1   Olsen JR, Gallacher J, Finlay AY et al. Time to resolution and effect on quality of life of molluscum contagiosum in children in the UK: a prospective community cohort study. Lancet Infect Dis 2015; 15:190-5.
2   Stamatas GN, Tierney NK. Diaper Dermatitis: Etiology, manifestations, prevention, and management. Pediatr Dermatol 2014; 31:1-7.
3   Casas C, Ribet V, Alvarez-Georges S et al. Modulation of Interleukin-8 and staphylococcal flora by Avène hydrotherapy in patients suffering from chronic inflammatory dermatoses. J Eur Acad Dermatol Venereol 2011:25 Suppl 1: 19-23.
4   Bourrain M, Ribet V, Calvez A et al. Balance between beneficial microflora and Staphylococcus aureus colonisation: in vivo evaluation in patients with atopic dermatitis during hydrotherapy. Eur J Dermatol 2013;23:786-94.
5   Sabadotto M, Theunis J, Black D et al. In vivo assessment of the effect of a cream containing Avena Rhealba® extract and hyaluronic acid on the restoration of the skin barrier in de-epidermised skin produced with an erbium-YAG laser. Eur J Dermatol 2014; 24:583-8.
6   Thouvenin M, Bacquey A, Nocera T et al. Evaluation of the tolerance and efficacy of a new medical device repairing emollient cream in adults with mild to moderate chronic hand dermatitis. Poster Nr P0244, EADV 2017, Genf (Schweiz).
7   Studienbericht RV 4344B2013213. Studie an 40 Probanden über fünf Tage, Messung anhand von menschlichen Hautbiopsien, King’s College London – 2015.